Von Krater zu Krater [ID 615668]
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Die Tourdaten

Startpunkt: Steinheim am Albuch-Sontheim
Endpunkt: Steinheim am Albuch-Sontheim

Beschreibung:
Vor 14,5 Millionen Jahren schlug ein Meteorit auf die östliche Schwäbische Alb und schuf zwei Krater mit einem Durchmesser von 25 und 4 Kilometern. Seit 2006 ist das Gebiet als Nationaler Geopark Ries anerkannt. In östlicher Richtung wird von Nördlingen aus das Becken durchquert, bevor bei Kirchheim der Kraterrand erklommen werden muss. In der Westrunde wird eine romantische Landschaft aus Wacholderheideflächen und freistehenden Eichen durchquert, bei Oberkochen trifft man auf die Quelle des Schwarzen Kochers. Im Steinheimer Meteorkrater-Museum erfährt man viel über den Einschlag, bevor es zurück nach Nördlingen geht, mit Pausen an einer Burg oder einem Badesee.
Der Radfernweg verläuft in ein einer Ost- und einer Westschleife, ist überwiegend asphaltiert und meistens autofrei geführt. Flache Passagen wechseln sich mit hügeligen Abschnitten und starken Anstiegen ab.


% Streckenbeschaffenheit
Rennrad Tourenrad 

% Schwierigkeitsgrad
leicht mittel schwer 

% Verkehrsbelastung
keine bis gering mäßig 

% Reizvolle Strecke
Gewässer Landschaft  

Ideal mit Kindern: 16 %


Gesamtlänge: 187 km
Höhenunterschied:  bergauf1573 m   bergab1474 m
Höhenprofil/Routeneigenschaften: 
Bett+Bike:  Info Bett+Bike

Region:
Allgäu-Schwaben
Schwäbische Alb

Preis: 3,75 €
 Routenbeschreibung


Etappe Optionen
Krater zu Krater Etappe 1
Steinheim am Albuch-Sontheim - Nördlingen
Zur Etappe eins starten wir nach einem Besuch im Meteorkratermuseum im Steinheimer Ortsteil Sontheim im Stubental und folgen der Beschilderung nach Osten den Kraterrand hinauf. Ein herrlicher Rundblick über das Steinheimer Becken entschädigt uns für das Überwinden des Anstiegs. Nun verläuft die Tour zunächst durch schattige Wälder zum Naherholungsgebiet „Itzelberger See“ und dann an der Brenz entlang nach Schnaitheim. Im Möhntal steigt der Weg Richtung Nattheim wieder an. Der Radweg läuft nun über Fleinheim und Dischingen durch das schöne Egautal zum Härtsfeldsee mit der Stauferburg Katzenstein im Hintergrund und schließlich nach Neresheim mit seiner weithin sichtbaren prachtvollen, barocken Klosterkirche. Nach erneutem Anstieg führt der Weg zur Kapelle Maria Buch weiter, der wir natürlich auch einen Besuch abstatten. Nun geht´s über das karge Härtsfeld durch Ohmenheim, Weilermerkingen, Dehlingen nach Härtsfeldhausen. Über eine steile Abfahrt gelangt man in den Rieskessel nach Utzmemmingen, Nähermemmingen. Auf dem Mühlenweg nähern wir uns der mitteralterichen Stadtmauer von Nördlingen. Durch das Berger Tor kommen wir in das Stadtzentrum. Nördlingen ist die einzige Stadt in Deutschland mit einer noch vollständig erhaltenen rundum begehbaren Stadtmauer/Wehrgang mit fünf Toren und elf Türmen. Ein Spaziergang auf der etwa 2,7 km langen Wehranlage bietet einen wunderschönen Ausblick auf die romantischen und verwinkelten Gassen Nördlingens. Im Zentrum der historischen Altstadt befindet sich die spätgotische Hallenkirche „St. Georg“ mit ihrem 90m hohen Kirch- und Glockenturm, im Volksmund „Daniel“ genannt. Hier oben versieht noch rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr ein Türmer seinen Dienst. Er lässt fünfmal täglich in den Abendstunden seinen Wächterruf über die altehrwürdigen Dächer der Altstadt erschallen. Die Türmertradition ist über 500 Jahre alt. Und es dürfte sich hier um den einzigen Türmer dieser Art in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa oder weltweit handeln. Der Tag kann hier einen schönen Ausklang finden.
Länge Höhenunterschied Eigenschaften
67,4 km bergauf723 m  bergab812 m % Streckenbeschaffenheit
Rennrad Tourenrad 

% Schwierigkeitsgrad
leicht mittel 

% Verkehrsbelastung
keine bis gering mäßig 

% Reizvolle Strecke
Gewässer Landschaft  

Ideal mit Kindern: 17 %

Preis: 1,35 €

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Krater zu Krater Etappe 2
Nördlingen - Nördlingen
Wir verlassen Nördlingen durch das Baldinger Tor. Über Wallerstein, Birkhausen kommen wir zum Rieser Bauernmuseum nach Maihingen, eine Rast lohnt hier. Über eine Römerstrasse geht es weiter an Heuberg und Bettendorf vorbei nach Öttingen. Hier queren wir die Wörnitz und fahren durch weitläufige Wiesen und Äckern, an kleinen Ortschaften vorbei, zu einem der meistbesuchten Wallfahrtsorte in Bayern „Maria Brünnlein“. Weiter geht es zum östlichen Riesrand in die Fuchsienstadt Wemding. An Gut Wildbad vorbei, hier lohnt in der Spargelzeit ein Abstecher zur Herbermühle. Vom 1. Mai bis 24. Juni hat der Spargelbesen geöffnet und verwöhnt den Besucher mit Spargelsuppe, Spargelpuffer und Schnittlauchbrot, alles aus eigenem Anbau. Nach Rudelstetten fahren wir wieder über die Wörnitz, vorbei an den Aufwölbungen des Inneren Kraterings über Alerheim nach Deiningen. Zwischen diesen Orten liegt das rechnerische Einschlagszentrum des Ries-Asteroiden. Nun ist es nicht mehr weit bis Nördlingen, das wir durch das Deininger Tor erreichen. Ein Besuch im Rieskrater-Museum bietet sich an. Das Rieskrater-Museum ist ein geologisches Spezialmuseum, das ein zentrales Thema beinhaltet: Die Entstehung von Einschlagkratern! In einem sehr aufwendig sanierten, mittelalterlichen Scheunengebäude aus dem Jahr 1503 wird - auf sechs Räume verteilt - das Riesereignis mit seinen planetaren Wurzeln und seinen irdischen Auswirkungen dargestellt. Zahlreiche Exponate (Meteorite, Gesteine, Fossilien), Texttafeln auf verschiedenen Informationsebenen sowie mehrere eindrucksvolle Videovorführungen bereiten das Thema auf.
Länge Höhenunterschied Eigenschaften
58,0 km bergauf186 m  bergab189 m % Streckenbeschaffenheit
Rennrad Tourenrad 

% Schwierigkeitsgrad
leicht mittel 

% Verkehrsbelastung
keine bis gering mäßig 

Preis: 1,16 €

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Krater zu Krater Etappe 3
Nördlingen - Steinheim am Albuch-Sontheim
Zur Königsetappe verlassen wir Nördlingen wieder durch das Baldinger Tor, in Baldingen halten wir uns westlich. Über Goldburghausen und Kirchheim am Ries lockt der Radweg langsam ansteigend den westlichen Riesrand hinauf. Immer den Blick auf den markanten ovalen Tafelberg „Ipf“, ein frühkeltischer Fürstensitz, der zu einer Besteigung einladet, erreichen wir Bopfingen. Von dort geht es über Aufhausen hoch zum Riesrand. Durch herrliche Mischwälder erreichen wir südlich von Beuren eine der schönsten Heiden der Ostalb: das Naturschutzgebiet Dellenhäule. Die jahrhundert alten Eichen laden zu einer ausgiebigen Rast ein. (Lieblingsplatz des Autors) Hier gibt es eine biologische Sensation zu bestaunen: Mitteleuropas größte Ameisenstadt. Verträumt mäandert das Trockental auf eine der typischen Wacholderweiden der Schwäbischen Alb zu, den Hardtbühl. Und dann ist es auch bereits zu sehen: das Hügelmeer der Ameisenstadt. Mehr als 300 Millionen Ameisen leben hier auf zwei Hektar Fläche - die meisten der mit Gras und Thymian bewachsenen Hügel baut die gelbe Wiesenameise über ihre Erdnester. Dort unten hält sie sich eine Art Haustiere, die Wurzelläuse, von deren Honigtau Ameise gut lebt. Kein Wunder, dass sie es nur selten für nötig erachtet, aus ihrer Behausung herauszukommen. Ein leichter Anstieg bringt uns wieder auf das karge Härtsfeld, an Elchingen vorbei wieder runter in das Krätzental, eines der für das Härtsfeld typischen Trockentäler, welches wir queren. Durch endlose Wälder unterbrochen von kleinen Weilern und Gehöften, genießen wir eine rasante Abfahrt nach Oberkochen. Am Kocherursprung vorbei gelangen wir über die Europäische Wasserscheide in die Heidenheimer Brenzregion. Vom Brenzelhof an geht der Weg ständig ansteigend bis zur Grenzstockhütte, hier haben wir die größte Steigung überstanden. In leichten Wellen geht es nun über Zang nach Steinheim, wo wir die Abfahrt vom Kraterrand in die Ortsmitte wieder genießen können.Im Biergarten vom Hotel „zum Kreuz“ lassen wir bei einem Hausbier den Tag ausklingen.
Länge Höhenunterschied Eigenschaften
61,9 km bergauf831 m  bergab739 m % Streckenbeschaffenheit
Rennrad Tourenrad 

% Schwierigkeitsgrad
leicht mittel schwer 

% Verkehrsbelastung
keine bis gering mäßig 

% Reizvolle Strecke
Landschaft  

Ideal mit Kindern: 29 %

Preis: 1,24 €

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Bewertungen zur gewählten Strecke

Bewertung von seiermann (16.10.2011 17:30)
Bewertung:      
Ich bin in 2011 die Tour auf der südöstlichen Route von Steinheim nach Nördlingen mit einer Gruppe von 8 Leuten gefahren. Landschaftlich sehr reizvoll, mit vielen Highlights unterwegs! Besonders erwähnenswert sind die Meteormuseen in Steinheim und Nördlingen, besonders die Fiilmvorführung im Steinheimer Museum ist sehenswert. Trotz einiger Steigungen ist die Strecke für Fahrradfahrer mit Grundkondition leicht zu schaffen.

Bewertung von Velolight (06.06.2011 16:06)
Bewertung:      
Wir sind die Tour im Uhrzeigersinn, also entgegen der Ausschilderung gefahren und weil wir in Nördlingen übernachten wollten von aus Steinheim gestartet.
Eine tolle Tour, ruhige Straßen und Wege von guter Qualität und eine schöne Landschaft, allerdings nicht für "Flußtalradler".
Hat uns viel Freude gemacht!


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